Pollin Board Umbau

Hallo!

Das "Atmel Evaluationsboard" von Pollin, ist ein supergünstiges Einsteigerboard. Ich möchte hier nicht näher auf dieses Board eingehen. Das Board ist fein zu verwenden. Allerdings gibt es etwas, was das Board für mich persönlich abwertet: Die Pins PB6 und PB7 des ATmega8-Sockels werden nicht nach außen geführt. Diese Pins sind fix mit dem Quarz verbunden.

Somit hat man beim ATmega8 nur noch den PORTD komplett. PD0 und PD1 werden aber meistens für die UART verwendet. So hat man bei Verwendung der UART keinen kompletten Port mehr zur Verfügung. Wenn man ohne diese Einschränkung anspruchsvollere Programme mit dem Pollin-Board entwickeln möchte, dann muss man auf den ATmega16 umsteigen, denn dieser hat mehr Pins. Aber das ist keine Option für mich. Deshalb habe ich das Board ein wenig umgebaut.

Da ich den Quarz so gut wie nie brauche, wird dieser ausgelötet. Zum Quarz gehören die beiden 22pf-Kondensatoren. Diese müssen auch raus. Stattdessen werden die Pins nach außen geführt. Und damit man doch eventuell noch mit einem Quarz arbeiten kann, werden die Kelche von IC-Sockeln oder SIL-Leisten als Quarz-Sockel eingebaut.

Tipp

Die beiden Pins PB6 und PB7 des ATmega8-Sockels habe ich mit den Pins PC0 und PC1 des ATmega16-Sockel verbunden, da diese zum 40-poligen Wannenstecker weitergeführt werden.

Hier sind zwei Fotos vom Umbau:

Umbau von oben

Umbau von unten

Bild vom erfolgreichen Test

Vorsicht!

Nachtrag:

Christoph hat mir von einem Problem berichtet. Die Jumper J9...J12 müssen gezogen werden, damit es nicht zu einer gegenseitigen Beeinflussung kommt.

Genauer erklärt er es hier: http://bascom-forum.de/index.php?topic=2407.msg12487#msg12487

Vielen Dank, Christoph, für deine Rückmeldung!


mfg Gerold :-)